durcheinander

manchmal würde ich es mir anders wünschen
dieses leben
das mich herausfordert
immer wieder neu

ich würde es mir einfacher wünschen
nicht so unendlich kompliziert
mit ein paar fragen, themen und problemen weniger
als mich gerade beschäftigen

dann aber merke ich
manchmal auch
wie in all dem gefühlten „durcheinander“
irgendwie, irgendwo ein roter faden
verborgen ist

wie gerade in dem nicht verstandenen
nicht lösbaren
nicht handhabbaren
das wunder geschieht
und ich lebe
immer wieder neu

Text : Annette Schulze (Klinikseelsorge BG Unfallklinik Ludwigshafen)

Bild: 8273_vier_lichtsaeulen_ii_by_peter_weidemann_pfarrbriefservice

Schwester M. Sigmunda Trillich OP

 In deine Hände lege ich voll Vertrauen meinen Geist, 
du hast mich erlöst, Herr, du treuer Gott. . .
Lass dein Angesicht leuchten über deiner Magd,..."
(aus Psalm 31)

Am Nachmittag des zweiten Weihnachtstages,
dem Fest des hl. Stephanus, 26. Dezember 2019,
rief Gott im Mutterhaus in Speyer
unsere liebe

Schwester M. Sigmunda Trillich OP

im 87. Jahre ihres Lebens
im 65. Jahre ihrer hl. Profess
zu sich heim

Für die Schwestern des Instituts St. Dominikus Speyer:

Sr. M. Gisela Bastian OP Generalpriorin

Die Angehörigen

Speyer, Niederkirchen, den 28. Dezember 2019


Pfadfinder des Saar-Pfalz Dekanates überbringen das Friedenslicht

Am Nachmittag des 15.12.19 überbrachten 50 Pfadfinder des Saar/Pfalz Dekanates den Schwestern im Institut das Friedenslicht aus Bethlehem.

Ab 16 Uhr erwarteten Schwestern in der Mutterhauskapelle betend die Pfadfinder mit dem Friedenslicht. Eine wahrlich adventliche Athmosphäre! Selbst die Schwestern der Krankenabteilung warteten mit Rollstuhl und Rollator auf die Pfadfinder. Alle warteten im Dunkeln auf den Ruf – die Pfadfinder sind da! Um 17 Uhr zogen 50 Pfadfinder mit dem Friedenslicht ein. Sie zündeten die bereit gestellte Kerze an, sangen „Macht hoch die Tür …“und den Kanon „Mache dich auf und werde Licht. …“ Einige Schwestern, die aus dem Saar/Pfalz Dekanat stammen oder jahrelang dort tätig waren, freuten sich ganz besonders auf die Begegnung mit den Pfadfindern. Bei einem kleinen Imbiß war, nach der Feier in der Kapelle, die Möglichkeit zur Begegnung geboten.

15.12.19 Dankgottesdienst für Aufnahme vor 40 Jahren

Am 15.12.2019 kamen Vietnamesen mit ihren Familien ins Institut St. Dominikus zu einem Dankgottesdienst. Sie dankten den Schwestern und allen, die sie unterstützt haben, als sie vor 40 Jahren am 19. November 1979 bei den Schwestern im Institut St. Dominikus Aufnahme fanden nach der Flucht vor dem Vietcong. Es waren 30 Kinder und Jugendliche, die im Institut damals Aufnahme fanden. Nach 40 Jahren war es ihnen ein Bedürfnis, Danke zu sagen. Inzwischen haben sie hier Wurzeln gefasst, sind integriert, haben Familien gegründet. Sie äußerten, dass ohne die Unterstützung der Schwestern ihr Weg wohl sehr viel schwerer gewesen wäre. Dass Dr. Bernhard Vogel Ministerpräsident a. D., auch in diesem Gottesdienst war, freute sie sehr. Sie nutzten die Gelegenheit auch ihm für seine Unterstützung zu danken. Leider konnte Dr. Vogel nicht mehr an dem Treffen nach dem Gottesdienst teilnehmen. Es kam zu herzlichen Begegnugen nach dem Gottesdienst mit den Schwestern und Freunden, die sie betreut hatten. Erinnerungen wurden ausgetauscht.

Auf dem unten angeführten link finden Sie einen Bericht von Ton-Vinh-Trinh-Do zur Flucht dieser damals noch Jugendlichen.
https://www.swrfernsehen.de/landesschau-rp/persoenlich/Ton-Vinh-Trinh-Do-Flucht-vor-dem-Krieg-Leben-fuer-den-Frieden,av-o1179277-100.html

Unter den links unten finden Sie einen weiteren Bericht.
„Unsere 40 Jahre Feier Danke Deutschland für Aufnahme und Gewährung von Schutz und Hilfe:“

https://www.viettin.de/node/770

https://www.viettin.de/node/1419

Vietnamesen, die vor 40 Jahren als Kinder und Jugendliche im Institut St. Dominikus Aufnahme fanden
Vor 40 Jahren wurden diese Männer als Bootsflüchtlinge im Institut St. Dominikus aufgenommen
previous arrowprevious arrow
next arrownext arrow
 
Shadow

Schwester M. Viatrix Lenz OP

 Wenn Gott uns heimführt
aus den Tagen der Wanderschaft,
uns heimbringt aus der Dämmerung
in sein beglückendes Licht,
das wird ein Fest sein!
(aus dem Text von Martin Gutl: „Er führt uns heim)

Am frühen Morgen des 17. Dezember 2019
rief Gott im Mutterhaus in Speyer
unsere liebe

Schwester M. Viatrix Lenz OP

im 85. Jahre ihres Lebens
im 65. Jahre ihrer hl. Profess
zu sich heim

Für die Schwestern des Instituts St. Dominikus Speyer:

Sr. M. Gisela Bastian OP Generalpriorin

Die Angehörigen

Speyer, den 18. Dezember 2019