Abschluss der Ausbildung Bibel getanzt

„Geschafft!“ Voller Freude und Stolz nahmen die Teilnehmerinnen und der Teilnehmer der Ausbildung „Bibel getanzt“ ihre Zertifikate entgegen. Über drei Jahre trafen sie sich zu kürzeren und längeren Wochenenden, bei denen sie meditative Tänze kennenlernten. Elemente aus dem klassischen Ballett bildeten die Grundlage für die Körperarbeit.

Unterschiedliche Methoden der Bibelarbeit boten ihnen mit einem breiten Hintergrundwissen eine Einführung in die biblischen Texte, die in Gottesdiensten und Gebetseinheiten im Tanz erfahren werden konnten. Die Einzelnen, die zum Teil schon seit vielen Jahren in verschiedenen Gruppen tanzen, durften die Erfahrung machen, dass Tanzen auch eine Form des Gebets ist. Wenn über Musik und Bewegung Körper, Geist und Seele in Einklang miteinander kommen, ist das ein ganz besonderes Erlebnis und Geschenk.

Sr. Monika Gessner OP als Leiterin der Ausbildung, Pastoralreferentin Annette Schulze, Christine Sladek und Pfarrer Eric Klein verabschiedeten den mittlerweile dritten Ausbildungskurs im Institut St. Dominikus in Speyer mit einem lachenden und einem weinenden Auge. Ausgehend von ihrer persönlichen Erfahrung mit Bibel und Tanz haben die Teilnehmerinnen bereits während der Ausbildung damit begonnen, Tanzabende zu Schriftstellen zu gestalten, „Bibel getanzt“ – Kurse anzubieten und auch in getanzten Gottesdiensten biblische Texte neu „in Bewegung“ zu bringen.

(Text: Annette Schulze)

Kontakt
Sr. Monika Gessner OP
Telefon: 06232 912-217
E- Mail: sr-monika@institut-st-dominikus.de

Professjubiläen September 2018

65-, und 60-jähriges Professjubiläum

Am 16. September 2018 konnten 13 der 14 Jubilarinnen im Kreis ihrer Mitschwestern im Mutterhaus (Institut St. Dominikus, Vincentiusstr.4 in 67346 Speyer) ihr 65-, 60-jähriges Professjubiläum feiern.

erste R. v. links die Schwestern Waltrud, Reberkka, Fatima, Virgula, Exsulta, Thea; zweite R. v. links die Schwestern Gisela(Generalpriorin), Helga, Miguela, Felicis, Rosemarie, Friedhilde, Albertis, Dominga (Es fehlt Schwester Maria Crucis.)
Professjubiläen September 2018
previous arrow
next arrow
 
Schwester Teresa Ludwig OP hat mit Ihren Erzählfiguren die Nachfolge Jesu der Jubilarinnen dargestellt.
NachfolgeJesu
previous arrow
next arrow
 
65-jähriges Jubiläum

Sr. M. Exsulta Bischof (Holzstr. 8, Speyer)
Sr. Maria Crucis Welsch (St. Marienkrankenhaus Ludwigshafen)
Sr. M. Virgula Winkelblech (Mutterhaus Institut St. Dominikus)

60-jähriges Jubiläum

Sr. M. Dominga Albert (St. Marienkrankenhaus Ludwigshafen)
Sr. M. Friedhilde Bastuck (Landstuhl)
Sr. M. Rebekka Eichberger (Mutterhaus Institut St. Dominikus)
Sr. M. Helga Jörger (Holzstr. 8, Speyer)
Sr. M. Miguela Keller (Mutterhaus Institut St. Dominikus)
Sr. M. Waltrud Kries (Landstuhl)
Sr. M. Thea Lelle (Mutterhaus Institut St. Dominikus)
Sr. M. Albertis Ludwig (Saarbrücken)
Sr. Rosemarie Rinck (Maximilianstr.96, Speyer)
Sr. M. Fatima Schmitt (Mutterhaus Institut St. Dominikus)
Sr. M. Felicis Weber (Mutterhaus Institut St. Dominikus)

„Du bist Petrus“

Schwester Theresa Ludwig OP hat zum Fest von Peter und Paul, am 29. Juni. mit Biblischen Erzählfiguren dargestellt, wie unser Papst Franziskus seine Aufgabe in der Nachfolge Petri wahrnimmt. Die Darstellung ist in unserer Mutterhaus Kapelle zu sehen.

Alle drei bis vier Wochen wird Sr. Theresa mit Mitschwestern eine neue Biblische Scene mit diesen Figuren darstellen.

Interessierte sind herzlich eingeladen, sich nach den Gottesdiensten die jeweilige Darstellung in unserer Mutterhaus Kapelle, 67346 Speyer, Vincentiusstr.4, anzuschauen.

Tag der offenen Klöster

Am 21. April 2018 fand der Tag der offenen Klöster statt

Unsere Gemeinschaft öffnete an diesem Tag von 14 – 18 Uhr das das Mutterhaus für alle Interessierten.

Etwa 100 Gäste nahmen die Möglichkeit wahr, unser Haus und unsere Gemeinschaft kennen zu lernen. Ab 14 Uhr führten im Stundenrythmus, abwechselnd Schwester Gertrud Dahl, Schwester Carola Kuhn und Schwester Maria Markus Przyrembel, durch das Haus. Die Führungen begannen immer in der Kapelle, dem Ort an dem wir Schwestern unseren Tag jeweils mit der Eucharistiefeier, der Laudes beginnen und am Abend mit Vesper und Komplet beschließen. Es ist zugleich auch der Ort, an dem die Aufnahme in die Gemeinschaft vollzogen wird, und an dem wir unsere verstorbene Mitschwestern verabschieden.

Von dort ging es zum Stammbaum unserer Gemeinschaft, in die Paramentenstickerei. Dort zeigten die Schwestern ihre Arbeiten.

Vom Refektor aus bekamen die Anwesenden einen Überblick über unser Gelände. Eine weitere Station war unser Altenheim mit der Pflegestation. Die Gäste waren beeindruckt von den hellen und behinderten gerechten Räumen. Sie erfuhren auch, dass wir dankbar sind für die gute Betreuung, durch das weltliche Personal. Wir können auf Grund des Alters der Mitschwestern unsere alten und kranken Mitschwestern nicht mehr selbst pflegen und versorgen.

Die Führung endete im Speisesaal für unsere Gäste. Dort nutzten die Gäste Gespräche mit den Schwestern, um mehr Information über unser Leben zu erhalten. Zwei syrische Flüchtlinge waren ganz beeindruckt von unserem Leben.

Das Angebot „Bibel getanzt“ mit Schwester Monika Gessner in unserm Exerzitienhaus fand auch Zuspruch.

Foto: Rüdiger Pfeiffer, St. Dominikus Stiftung Speyer

Schwester M. Roswinda Martin OP

In dir, Herr, lass mich leben
und bleiben allezeit,
so wirst du mir einst geben
des Himmels Wonn und Freud.
Gotteslob Nr. 507, 7. Strophe

Am Abend des 24. Januar 2018
rief Gott im Mutterhaus in Speyer
unsere liebe

Schwester M. Roswinda Martin OP

im 103. Jahre ihres Lebens
im 82. Jahre ihrer hl. Profess
zu sich heim

Für die Schwestern des Instituts St. Dominikus Speyer:

Sr. M. Gisela Bastian OP Generalpriorin

Die Angehörigen

Speyer, Schifferstadt, den 25. Januar 2018