Verabschiedung von Pfarrer Hans Meigel

Am 27.08.23 verabschiedete sich Pfarrer Hans Meigel als Zelebrant im Institut St. Dominikus.

Nach der Eucharistiefeier am 27.08.23 verabschiedete sich Pfarrer Hans Meigel von den Schwestern des Instituts St. Dominikus und den Schwestern des St. Vincentiuskrankenhauses. Ab 1. September ist sein neues Wirkungsfeld die Pfarrei Heilige Edith Stein in Bad Bergzabern.

Seine Abschiedsworte leitete er ein mit den Worten aus Kohelet 3 . „Für alles gibt es die richtige Zeit.“
Jetzt ist die Zeit, so ist auf dem Windrädchen zu lesen, das alle TeilnehmerInnen des Gottesdienstes erhielten. Dazu gehörte ein Textblatt mit einer Meditation. Sie schließt mit folgendem Text.:
“ Das Windrad, das ich Ihnen heute hierlasse und mitgebe, ist klein und leicht. Ich verbinde es mit dem Wunsch, dass es sanfte Brisen und warme Sommerwinde sein mögen, die uns auf unserem Weg erwarten. Ich hoffe, ich wünsche, dass die Stürme sich in Grenzen halten mögen, und dass Sie in allen Winden und Stürmen Ihres Lebens gehalten und begleitet sind von Gott.“

Für die Schwestern des Instituts bedankte sich die Generalpriorin Schwester M. Gisela Bastian ganz herzlich bei Pfarrer Meigel für seine Einfühlsamkeit und Bereitschaft bei seinem Einsatz und für seine anregenden Predigten. Als Geschenk der Gemeinschaft erhielt er eine mit „Biblischen Erzählfiguren“ gestaltete Darstellung des „Guten Hirten“.

Der gute Hirte

Geänderte Gottesdienstzeiten im August

Liebe Gäste,
im August finden an zwei Sonntagen geänderte Gottesdienste statt:

Samstag, 3. August, Vorabendmesse um 17:15 Uhr
Sonntag, 25. August, Abendmesse um 17:15 Uhr

Feier der Professjubiläen am 02.07.202

Am 2. Juli feierten 24 Schwestern des Instituts St. Dominikus in Speyer ihre Professjubilaen.

Die Schwestern stellten 75, 70, 65, und 60 Jahre ihres Lebens in den Dienst der Ordensgemeinschaft und der ihnen anvertrauten Menschen. – Ein Anlass zu feiern und zu danken.

Unseren Dank richteten wir zuerst an Gott. Er hat unsere Mitschwestern durch so viele Jahre geführt und befähigt, die Botschaft seiner Liebe an unzählige Menschen weiterzugeben. Dies haben sie an verschiedenen Orten und Einrichtungen gelebt.

In festlich gestalteter Liturgie fand unser Dank an Gott seinen Ausdruck.

Die herzliche Gratulation im Kreise der Klostergemeinschaft und die festlichen Mahlzeiten zeigten den Jubilarinnen, wie sehr sie von ihren Mitschwestern geschätzt sind.

Wir wünschen unseren Jubilarinnen Gottes Segen für ihre Zukunft, Mut und Vertrauen in die Wegbegleitung Gottes.

Jubilarinnen mit Generalpriorin Sr. Gisela Bastian, Generalvikarin Sr. Elisabeth Schloß und Pfarrer Seither

v. l. Generalpriorin Sr. Gisela Bastian, Sr. Renata Johann, Sr. Virgula Winkelblech, Sr. Elisabeth Schloß, Pfarrer Seither

1. R. v. l. Sr. Anacleta, Sr. Domitilla, 2. R. v. l., Sr. Helga, Sr. Albertis, Sr. Patricia, Sr. Cordia, h. Reihe Sr. Gisela, Sr. Miguela, Sr. Rosemarie, Sr. Alinda, Sr. Matthäa, Sr. Carola, Sr. Helma, Pfarrer Seither, Sr. Elisabeth

Sr. Gisela, Sr. Sebastiane, Sr. Hildegard, Sr. Eligia, Sr. Christgeris, Pfarrer Seither, Sr. Elisabeth

75-jähriges Jubiläum

Sr. M. Renata Johann

70-jähriges Jubiläum

Sr. M. Virgula Winkelblech

65-jähriges Jubiläum

Sr. M. Alinda Schöndorf, Sr. M. Anacleta Feger, Sr. M. Carola Kuhn, Sr. M. Cordia Klein, Sr. M. Domitilla Schwalbach, Sr. M. Helma Schwartz, Sr. M. Matthäa Schmitt, Sr. M. Patricia Fritz, Sr. M. Albertis Ludwig, Sr. M. Dominga Albert, Sr. M. Friedhilde Bastuck, Sr. Helga Jörger, Sr. M. Miguela Keller, Sr. M. Rebekka Eichberger, Sr. Rosemarie Rinck, Sr. M. Waltrud Kries

60-jähriges Jubiläum

Sr. M. Raphael Schmitt, Sr. M. Christgeris Schneider, Sr. M. Eligia Wannemacher, Sr. M. Hildegard Karg,
Sr. M. Ottilie Rechin, Sr. M. Sebastiane Messemer

Text und Fotos: Sr. Annemarie Kirsch OP

Impuls zum Gehen

wenn alles geht
gut geht
wenn es dir gut geht
und alles glatt geht
dann geh
und sieh
nimm wahr, was um dich ist
und genieße die fülle
des lebens um dich
und in dir

und wenn nichts geht
nichts mehr geht
dann geh
geh trotzdem
geh gerade deshalb
lass dich nicht einsperren
oder einengen
von deinen eigenen grenzen
geh aus dir heraus
und in dich hinein
geh kleine schritte
wenn die kraft nicht für große reicht
geh und schau hin
schau ihn dir an
das ist dein weg
der hinter dir
vor dir
unter dir liegt

du gehst
und lebst
ob alles geht oder nichts
geh
geh ihn weiter
deinen weg
schritt für schritt
atemzug für atemzug

Text: Annette Schulze Pastoralreferentin, Klinikseelsorgerin,   Geistliche Mentorin
Bild: Sr. Annemarie Kirsch OP

Leben ist Veränderung

Sie gehören einfach dazu, zum Leben, auch wenn sie uns nicht immer gefallen: Veränderungen. Dass die Natur sich mit den Jahreszeiten verändert, nehmen wir als selbstverständlich hin. Dass die Gesichter in der Politik wechseln, das finden wir mal mehr, mal weniger gut. Dass an unserem Arbeitsplatz Kolleginnen oder Kollegen gehen und andere kommen, das betrifft uns schon unmittelbarer und beschäftigt uns mehr. Aber mit Veränderungen umzugehen, die uns persönlich betreffen, das ist eine ganz andere Sache.

In der Unfallklinik habe ich oft mit Menschen zu tun, die durch einen Sturz oder Unfall mit enormen Veränderungen konfrontiert sind. Da ist Alleineleben nicht mehr möglich, weil die Verletzung Pflege notwendig macht. Da kann jemand den Beruf nicht mehr ausüben, weil das Stehen, Sitzen, Heben, Fahren nicht mehr klappt. Menschen müssen lernen, auf einen Arm oder ein Bein zu verzichten. Das sind Veränderungen, die das ganze Leben auf den Kopf stellen. Für unsere Patientinnen und Patienten, aber auch für ihre Angehörigen, Familien und Freundinnen. Manches Schicksal ist kaum auszuhalten, und doch erlebe ich immer wieder, wie Menschen diese Herausforderung in ihrem Leben annehmen und damit umgehen. Ich habe großen Respekt davor, wie sie ihr Leben mit allen Höhen und auch den Tiefen neu sehen und gestalten lernen. Sie machen mir Mut, auch die Herausforderungen in meinem Leben anzugehen. Ich kann die Veränderung auch als Chance sehen lernen – nicht in dem Moment, in dem sie mein Leben umkrempelt, aber irgendwann auf dem Weg durch die Krise hindurch. Der Abschied von einem lieben Menschen bleibt schmerzhaft, aber auch ohne ihn oder sie muss ich, kann ich, darf ich weiterleben. Die Krankheit oder das Älterwerden bringen Einschränkungen mit sich, aber sie lassen mich auch mit mehr Verständnis und Achtung anderen begegnen. Nicht jede Veränderung ist etwas Gutes – aber vielleicht kann jede Veränderung für uns auch etwas Gutes bewirken. Ich hoffe darauf!



Text: Annette Schulze Pastoralreferentin, Klinikseelsorgerin,   Geistliche Mentorin
Bild: Sr. Annemarie Kirsch OP