Glück…

Was mehr wünschen wir uns vom Leben als Glück? Gerade am Anfang des Jahres, wenn wir zurückschauen und vielleicht dankbar sein können für alles, was wir erlebt haben, spüren wir auch die Hoffnung, dass das neue Jahr ein gutes, ein glückliches sein wird. Voller guter Vorsätze schauen wir nach vorne und geben uns alle Mühe, der Zeit, die vor uns liegt, eine positive Perspektive zu geben. Inzwischen sind schon einige Wochen vergangen, und es mag sein, dass die eine oder der andere merkt, dass sich gar nichts geändert hat, dass alles einfach so weitergegangen ist, wie es im alten Jahr auch war. Was ist denn nun mit dem Glück, dem erhofften, ersehnten, glücklichen Leben?

Die Bibel spricht vom „Leben in Fülle“ und meint damit sicher etwas Ähnliches. Aber können wir uns dieses Leben nur schenken lassen? Oder gibt es doch eine Möglichkeit, dem Glück auf die Sprünge zu helfen? Mich hat das Lichthäuschen angeregt, darüber nachzudenken. Auf der einen Seite leuchtet das Wort „Glück“, auf der anderen der Begriff „Zeit“. Mir ist aufgefallen, dass in den Wörtern so viel Wesentliches steckt, das unser Leben ausmacht: neben dem Glück gibt es da auch das Zuhause, die Freude, das Leben – und das Wunder. Vielleicht ist das der Begriff, den wir am wenigsten in der Hand haben, aber der etwas vom Glück in unser Leben bringt, wenn wir uns immer wieder darauf ausrichten, dafür öffnen. Dem Leben begegnen, als wäre es ein Wunder: dieser Tag, diese Aufgabe, dieser Mensch… Mit einem offenen Herzen wahrnehmen und staunen – und merken, wie das Glück bei mir einzieht, mich erfasst und erfüllt, wenn ich es zulasse.

Vielleicht kann die Zeit in diesem Jahr eine glückliche sein – ganz gleich, was wir erfahren: voller Licht und voller Wunder. Leben in Fülle – heute und hier.

Text und Bild: Annette Schulze Pastoralreferentin, Klinikseelsorgerin,   Geistliche Mentorin


Schwester Anna-Maria Biehl OP


Die Freude an Gott, halleluja,
ist unsere Kraft, halleluja.
Osterliturgie

Am 23. April 2024
rief Gott im Mutterhaus in Speyer
unsere liebe

Schwester Anna-Maria Biehl OP

im 81. Jahre ihres Lebens
im 59. Jahre ihrer hl. Profess
zu sich heim

Für die Schwestern des Instituts St. Dominikus Speyer:

Sr. M. Gisela Bastian OP Generalpriorin

Die Angehörigen

Speyer, Reinheim/Saar, den 26. April 2024


Professjubiläen am 14. April 2024

Am 14. April 2024 feierten wir, die Gemeinschaft der Dominikanerinnen des Instituts St. Dominikus, die Professjubiläen des ersten Halbjahres 2024.

Schwester M. Confirmata Hüther kann auf 70 Jahre zurückblicken , die Schwestern M. Astrid Grimm M. Borromäa Schwab und M. Eleutheria Schwalie auf 65 Jahre und die Schwestern M. Adelhilde Schall, M. Ambrosia Mentz, M. Hildburg Hoffmann und M. Hildegard Elster können auf 60 Jahre Einsatz im Dominikanerorden zurückblicken.

Der Zelebrant des Festhochamtes, Domkapitular Karl Ludwig Hundemer würdigte in seiner Predigt den Einsatz der Schwestern mit folgenden Worten:

„Sie Jubilarinnen sind dem Auftrag Jesu, Zeugen des Auferstandenen zu sein, treu geblieben bis auf den heutigen Tag. Ja, sie haben durch all diese Jahrzehnte Zeugnis gegeben von der Hoffnung, die uns erfüllt …Zeugnis davon, wie uns unser Glaube an Jesus Christus prägt, trägt und hält – und das nicht nur mit Worten, sondern auch und zuerst durch Ihren ganz persönlichen Einsatz als Schwester des Predigerordens:

  • in den vielfältigen Gemeindediensten in den Schwesterstationen unserer Pfarreien;
  • in den Kindergärten und Schulen;
  • in der Krankenpflege und der Krankenseelsorge;
  • und bis heute in den einfachen, aber notwendigen Diensten an den  Mitschwestern hier in der Klostergemeinschaft.

Das alles müssen ja nicht gleich aufsehenerregenden Taten sein: mit jemandem sprechen, trösten und in den Arm nehmen, da sein, von dem teilen was wir haben, miteinander lachen, miteinander schweigen, auch miteinander weinen.

So sind Sie authentische Zeuginnen der christlichen Auferstehungshoffnung indem das, was sie glauben, in ihrem Verhalten spürbar wird.

Und wir alle, die wir mit Ihnen diesen Festtag feiern, wir sagen von Herzen Danke für dieses Zeugnis von unserem auferstandenen Herrn.“

Die herzliche Gratulation im Kreise der Klostergemeinschaft und die festlichen Mahlzeiten zeigten den Jubilarinnen, wie sehr sie von ihren Mitschwestern geschätzt sind.

Text und Bild: Sr. Annemarie Kirsch OP

Schwester M. Mechthild Fricke OP

Ein gelassener Mensch muss entbildet werden von der Kreatur,
gebildet werden mit Christus, und überbildet in der Gottheit.
Heinrich Seuse

Am 12. April 2024
rief Gott im Mutterhaus in Speyer
unsere liebe

Schwester M. Mechthild Fricke OP

im 87. Jahre ihres Lebens
im 68. Jahre ihrer hl. Profess
zu sich heim

Für die Schwestern des Instituts St. Dominikus Speyer:

Sr. M. Gisela Bastian OP Generalpriorin

Die Angehörigen

Speyer, Liederbach am Taunus, Gilmanton NH USA, den 13. April 2024


Oster-Zeit

Zeit um
mit Osteraugen
sehen zu lernen

abend für abend
schließe ich die augen
ohne jeden zweifel
dass mich
ein neuer morgen
weckt

könnte ich doch
im gleichen vertrauen
meine tode sterben

die alltäglichen
und jenen
letzten

mich
ganz und gar
dem hingeben
was ist
und das ich
gott nenne

mein leben
wäre
osterleicht

Osterkarte, Fotos, Collage und Text: Katja Süß, Lehrerin an einem Koblenzer Gymnasium und Mitglied der Dominikusgruppe Speyer, einer dem Institut St. Dominikus angegliederten dominikanischen Laiengemeinschaft, Karte angeregt von einer Idee aus dem Internet